2016/09/06 Dienstag Eastbourne – Bembridge (63sm)

Heute wieder frühes Auslaufen.

Wir haben wieder uns an die Planung der „RESOLOUTE“ angelehnt, die nach Plymouth will. 

Der erhoffte schwache Wind blieb aus, also wieder die Hilfe der Maschine in Anspruch genommen. Die hohen Kreidefelsen weichen so langsam zurück und verschwinden im Nebel. Wenigstens auf die Strömung ist Verlass. Mit gering mitlaufender Maschine machten wir doch 7,5kn über Grund. Der Nebel lies auch die neue Windparkbaustelle gespenstisch wirken. Dank Radar, AIS und Radarenhancer fühlten wir uns trotz des unsichtigen britischen Wetter sicher.

Wichtig war, dass wir die Barre in der Zufahrt bei Hochwasser einlaufend passieren, denn das sichere Zeitfenster war nur +1h vor bis -1h nach Hochwasser.

Nach passieren der Barre und des gewundenen Fahrwassers öffnete sich der Blick auf eine Bucht mit vielen Ankerliegern, einem langen Steg und am Ende der Bucht ein Jachthafen, der aber nicht für Gastlieger gesperrt war.

Doch vor Anker gehen? Wir entschieden uns für den Steg, eine gute Entscheidung! Denn wenige Stunden später hatten wir noch 0,2m unterm Kiel und die Ankerlieger waren auf Grund – alles Twin- oder Hubkieler.

Nun waren wir gefangen in einem Naturschutzgebiet, das wir bis zur Nacht hin durchstreiften, natürlich mit einem abschließenden Besuch des Yachtclubs.


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