2016/08/30 Dienstag Cuxhaven – Helgoland – In See (58sm)

Frühes aufstehen und kein Verkehr auf der Elbe verleitete mich zum „Diagonalfahren“ bzw. ziemlich in der Mitte des Fahrwassers zu bleiben. Doch nach einiger Zeit würde ich von „Elbe Control“ über Funk aufgefordert, mich an den rechten Rand des Fahrwassers zu begeben. Dank AIS hatte unsere „Aufsicht“ einen guten Überblick über unsere Bewegungen – besonders bei nicht sichtigem Wetter eine beruhigende Hilfe. 

Immer noch Wind gegen an, ließ uns bis fast zur Aussenreede motoren, Dann ging es endlich unter Segeln mit schwächer werdendem Wind weiter Richtung Helgoland.

Dort sofort tanken (€ 0,86 /  Liter) und verlegen in den Südhafen. Dort kurzes Frühstück und ab auf die Insel.

Hier habe ich erstmal Tanja Naujoks unsere ehemalige Krögerin vom „Koseler Hof“ besucht. 

Anschließend folgte Inselrundgang, Zollwarenkauf als „kleine Geschenke für Übersee“ und frühes Abendessen, denn bereits um 20:30 war ablegen Richtung Englischen Kanal angesagt.

Leider musste bis Mitternacht die Maschine laufen, da der Wind aus Südwest nur sehr schwach war. Dafür nahmen de Wellen jedoch auch ab.

2016/08/29 Montag Brunsbüttel – Cuxhaven (19sm)

Mit ablaufendem Wasser ging es dann gegen 02:15 auf die Elbe Richtung Cuxhaven.der Westwind mitbieten zu 6 Bft. ließ den Plan sterben, gleich nach Helgoland durchzusegeln. Auf der grünen Fahrwasserseite ging es dann nach Cuxhaven. 

Nach kurzer Zeit in der Koje gefolgt von Frühstück und Hafenmeisterbesuch ging es in die Stadt. Hier müsste ich ja mal die Gelegenheit nutzen, persönlich mich in der Zentrale meines Vereins „Trans Ocean“ zu melden.

Anschließend besuchte Andres in das Museum „Windstärke 10“, das Lutz und ich ja bereits kannten. Also ohne Andres haben wir dann Cuxhaven „vermessen“ und die noch nötigen Besorgungen erledigt.

2016/08/28 Sonntag Kiel – Brunsbüttel (62sm)

Der mit starken Böen begleitete Regen hatte das Boot in der Nacht von den Salzspuren befreit. 

André und Marko hatten umfangreich für das leibliche Wohl für die anstehende Kanalfahrt vorgesorgt. 

Nach Verabschiedung durch die „Übernachtungsgäste“ vom Vorabend ging es in den Kanal. Frühstück folgte „in See“ und unsere beiden Kanalsteuerer hatten das Ruder fest in der Hand. Jedoch als es anfing zu regnen, wurde das Ruder gerne schnell an Lutz übergeben. 

17:30 in Brunsbüttel fest, wurde der Grill aktiviert. Eine ergiebige Regenfront ließ uns schnell aus der Plicht nach drinnen umziehen.

  • Als Kerstin erschien um André und Marco abzuholen, hat die verbleibende Crew die Chance genutzt, kurz einmal Brunsbüttel zu durchstreifen. Nur kurz, da wir noch eine Mütze Schlaf nehmen wollten, ehe es auf die Elbe raus ging.image-1

2016/08/27   Samstag Fleckeby – Kiel (41sm)

Um 09:00 Uhr wird die Crew der MILAN in Fleckeby von Freunden und Vereinskameraden bei angenehmen Wetter verabschiedet. Da der Wind aus Osten kommt, haben wir gar nicht versucht, die Segel zu setzen. Begleitet wurden wir von der SY „Marie“ (Jürgen Andorff) und SY „Puffin“ (Stefan Schütze) bis zur Brücke Lindaunis,die wir um 11:45 Uhr passieren. Mit dem Zeitansatz von 2Std. für die 6,8sm zur Brücke Kappeln hatten wir genug lose, uns zu besprechen. 

Der wiederholte Ausfall des hydraulischen Autopiloten lies gleich noch mal die telefonische Beratung durch Rudolf Bühler in Anspruch nehmen – erhielten aber leider keinen Tipp, der uns weiter half.

Kurz vor Passieren von Schleimünde war die Hoffnung groß, endlich mit segeln anzufangen. das Groß wurde gesetzt und das Vorsegel folgte. 

Jedoch Windstärke und -Richtung ließ die Planung, das Sperrgebiet Schönhagen an Bb zu lassen schnell beenden. Mit dänischem Segeln ging es dann erst zwischen dem Sperrgebiet und Damp nach Süden und dann weiter nach Bülk. Dort wurden die Segel für diesen Tag endgültig gestrichen und der Plüchowhafen angelaufen. 

Das Abschiedsgrillen beim SGMK war von Doris und Bernd Poschpich sowie diversen weitere helfenden Händen super vorbereit, so dass die über 40 Gäste gut versorgt wurden. 

Im kleinen Stammkreis klang der gemütliche Abend, der natürlich bereits schon ein Morgen war, aus.