2017/01/07 – 2017/01/21 Samstag – Samstag St. Lucia – Martinique – Dominica – Guadeloupe ( 197sm / ges. 6168sm)

Die neue Crew mit Michael und Karin war noch nicht komplett, Doris sollte erst am Dienstag dazu stoßen. So blieben wir vor Soufriere liegen, um am Sonntag den Ted Paul Natural Trail zu besuchen. Das Handycap, dass sonntags keine Busse fahren, wurde schnell durch problemloses Trampen gelöst. Von dem Trail, der zwischen den Pitons liegt, hatten wir eine gute Übersicht über den Süden von St. Lucia bis hin nach St. Vincent. Auf dem Rückweg kehrten wir in einer paradiesisch gelegen Hotelanlage ein, wo uns die Herstellung von Cacao vorgestellt wurde. Am Montag dann ging es an den Pitons vorbei nach Vieux de Fort. Der Anleger im Fischereihafen verlief mit Handycap, da wir uns dabei eine Boje in den Propeller zogen. Als Bonus war der Liegeplatz gratis. Wie in den Reiseführern beschrieben, ist diese Stadt trotz des Internationalen Flughafens, nicht vom Tourismus erfasst/entdeckt worden. Entsprechend verläuft das Leben sehr ursprünglich ab. Auf Grund des Wintereinbruchs in Deutschland konnte Doris nicht ihren Direktflug nehmen, sondern musste einen Flug via New York mit 20 Std. Verspätung nehmen. So hatten wir Zeit genug die südlichste Stadt von St. Lucia kennen zu lernen. Nach Doris Eintreffen ging es gleich wieder an den Pitons vorbei in die Marigot Bay, um Caribeen Feeling zu tanken. Am nächsten Tag dann waren die letzten Stationen auf St Lucia die Hauptstadt Castries und Rodney Bay. Bei stürmischen Wetter ging es weiter nach Fort de France, der Hauptstadt von Martinique. Oft mit New Orleans verglichen, kann sie dieser nicht das Wasser reichen, aber sie setzt sich doch deutlich von den anderen Karibikstädten ab. Vor der Festung vor Anker liegend, blieben wir hier etwas länger, um bei guter Auswahl und pässlichen Europreisen zu verproviantisieren. Weiter etwas nördlich wurde St. Pierre, die ehemalige Hauptstadt, die 1902 durch einen Vulkanausbruch gänzlich zerstört wurde, angelaufen, ein wirklich krasser kontrast zu Fort de France. Weiter ging es nach Norden mit 30° Kursvorhalt, 2,5m hoher Welle gegenan und starken Regenschauern nach Roseau, der Hauptstadt von Dominica. Hier war man wieder im karibischen Leben angekommen. Um möglichst viele Sehenswürdigkeiten anzusteuern hatten wir ein Komfort-Taxi gemietet. Unser Fahrer Felix steuerte unter anderem die Trafalgar Falls, Emerad Pool, Sulphur Springs, Hot Nature Bath, Freshwater Lakes und natürlich den Rainforest an. Mit seinen Erzählungen haben wir ein gutes, umfassendes Bild von Dominica erhalten. Und wieder weiter nach Norden ging es vor Portsmouth vor Anker. Unser Führer Sam ruderte uns durch die Mangroven des Indian River, die auch Schauplatz für den ‚Fluch der Karibik‘ waren, berichtete über die Geschichte der Insel, erklärte uns Fauna und Flora und zeigte uns die Dschungelbar?!? Abends hatte Sam zum Segler-/Strandbarbecue geladen. Das war eine sehr gelungene Veranstaltung. ◦ Guadeloupe schon in Sicht, segelten wir hart am Wind erst zur nordöstlich gelegenen Insel Marie Galante und dann weiter nach Pointe de Pitre, der Hauptstadt von Guadeloupe. Hier fand wieder ein Crewwechsel statt. Michael und Karin stiegen aus und Alexander H. stieg ein.

 

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2 Gedanken zu “2017/01/07 – 2017/01/21 Samstag – Samstag St. Lucia – Martinique – Dominica – Guadeloupe ( 197sm / ges. 6168sm)

  1. Einfach Toll, weiter so!!!!
    Das ist etwas anderes, als hier im kühlen Westerwald!
    Weiter gutes gelingen und immer die Handbreit Wasser unter dem Kiel!
    Herbert und Mathilde

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  2. Hallo STO.
    Ich hab heute am 18.02.2017 deinen Artikel in der EZB gelesen. Wunder schöne Bilder die du uns vom anderen Ende der Welt zeigst.
    Schöne Grüße aus Waabs
    Christian Netz

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