18.03.17, 19:32:47: Tietzsch Andreas: 2017/03/03 – 2017/03/18 Samstag – Samstag Sint Maarten (NL) – Sant Martin (F) – Anguilla – BVI’s ( 205sm / ges. 7188sm)

18.03.17, 19:32:47: Tietzsch Andreas: 2017/03/03 – 2017/03/18 Samstag – Samstag Sint Maarten (NL) – Sant Martin (F) – Anguilla – BVI’s ( 205sm / ges. 7188sm) Wieder waren wir eine Vierergruppe mit Christian, Daniel, Dennis und mir. Samstag wurde zur Akklimatisierung nur eingekauft und ein langer Spaziergang am Strand zu dem Bereich unternommen, für den Sint Maarten weltbekannt ist – der Ort an dem die startenden Großflugzeug die „Strandläufer“ durch die Luft wirbeln können. Ein Gaudi für die Leute am Strand und natürlich die Zuschauer.

Am nächsten Tag nach Erledigung aller Amtsbesuche verließen wir den Hafen und gingen nur 1sm weiter wieder vor Anker. Da wir auch den nördlichen (französischen) Teil der Insel kennen lernen wollten, nahmen wir den bequemen und kostengünstigen Landweg. Die Hauptstadt Marigot mit ihrer Festung war unser Ziel. Man merkt doch schnell, dass die Franzosen ein wenig mehr Gemütlichkeit ausstrahlen als ihre Nachbarn.

Die Segeltour nach Anguilla stand am Montag an. Zuerst konnten wir hart am Wind segeln, jedoch später mussten wir auf der Kreuz gehen.  Die Welle mit 1,5-2m gegen an und Regen waren unsere Begleiter. In der Road Harbour Bay wurde geankert. Da es hier schön sein sollte, beschlossen wir direkt 2 Tage zu bleiben. Mit schön war wohl nur schön ruhig bzw. verschlafen gemeint gewesen. So verbrachten Christian und Daniel den 2. Tag am Strand und Dennis und ich besuchten erst die Hauptstadt „The Valley“ (500 Einwohner) und anschließend die super Sandstrände der Insel. Besonders erwähnenswert ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einwohner. Hier kommt man mit trampen noch überall hin, es wurden auch gerne Umwege für uns gemacht. Mit Sonnenuntergang lichteten wir den Anker. Der Wind trieb uns unter gerefftem Vorsegel und guter mitlaufender Dreimeterwelle nach Westen zu den BVI’s.

Am nächsten Morgen wurde in Spanish Town auf Virgin Gorda festgemacht und einklariert. Christian und Daniel hatte die Nachtfahrt in Verbindung mit dem Seegang so zugesetzt, dass sie sich entschlossen, ab Montag auszusteigen, um die Ruhe eines nicht wackelnden Hotelbettes zu genießen. Um noch was von den BVI’s zu sehen, segelten wir zur nordöstlichsten Insel – Anegade. Die einen suchten Entspannung an Bord, der Rest, jetzt unerwartet verstärkt durch die „asylsuchende“ Ilka, an Land.

Ebenfalls konnten wir hier tolle Leute, viel Strand und super Ruhe antreffen. Am Sonntag zog es uns in die Trellis Bay bei Beef Island um an der berühmte „Full Moon Party“ teil zu nehmen – zuerst war es eine Kunstausstellung und später entstand eine gesittete Seglerparty mit Künstlerauftritten und Feuerkugeln.

Hier stieg Ilka aus und am Montag in der Hauptstadt Road Town auf Tortola dann auch Christian und Daniel. Versorgungsgänge, Stadterkundung und eine „Bergwanderung“ ließen bei Dennis und mir keine Langeweile aufkommen. Dienstag ging es weiter zur Ersatzteilbeschaffung in den Nanny Bay Harbour, danach war geplant, in Sopers Hole vor Anker gehen. Da hier nur teure Ankerbojen genutzt werden sollten, segelten wir weiter und gingen an der Westküste Tortolas in der Cane Garden Bay so rechtzeitig vor Anker, um bei Happy Hour und „Painkiller“ den Sonnenuntergang genießen zu können. Mittwoch und Donnerstag war relaxen angesagt. Also ging es am Mittwoch mit einem kurzen Schlag in die White Bay auf Jost van Dyke. Ankern, Baden und ab in die „Soggy Dollar Bar“(hier entstand der Drink „Painkiller“)… Am Donnerstag folgte ein Fußmarsch in die Nachbarbucht – Sight seeing und „Foxy Bar“(hier trafen wir mit seiner Gitarre den legendären Calypsosänger „Foxy Callwood“). Das sind Kultstätten, die man besucht haben muss! Freitag ging es dann gegen Wind und See zur White Bay von Guana und samstags wieder vor Anker in die Trellis Bay, um die neue Crew zünftig mit dem Schlauchboot direkt vom Flughafen abzuholen.

2017/02/18 – 2017/03/04 Samstag – Samstag Antigua – Barbuda – Nevis – St. Christopher (St. Kitts) – St. Barthélemy – Sint Maarten ( 223sm / ges. 6983sm)

2017/02/18 – 2017/03/04 Samstag – Samstag Antigua – Barbuda – Nevis – St. Christopher (St. Kitts) – St. Barthélemy – Sint Maarten ( 223sm / ges. 6983sm) Neu eingestiegen sind Christian, Alexander und Fabian. Damit alle auch noch einen kleinen Eindruck von Antigua bekommen können, sind wir noch einmal an die südöstliche Küste von Antigua – Green Island zum Schnorcheln und in die Mangrovenbucht zum Übernachten gesegelt. Am nächsten Tag ging es bereits an der Südküste wieder gen Westen und vor Anker in die Ordnance Bay. Dies ist ein Seitenarm von English Harbour. Der Landausflug, welcher uns auch zur benachbarten Falmouth Bay ging, erbrachte die Erkenntnis, dass unser Ankerplatz der sicherere und schnuckligere war. Wie angekündigt bekamen wir am Dienstag eine ungewöhnliche Westwindlage, die Mittwoch über Nord dann Donnerstag wieder in die dominierende östliche Richtung drehen sollte. So hatten wir noch einen Antigua-Tag mehr. Mittwoch früh konnten wir recht schnell papiermäßig Ausklarieren, anschließend folgte der schweißtreibende Aufstieg auf den höchsten Berg von Antigua Mount Obama (393m). Danach wurde mit dem günstigen Bus in die Hauptstadt St. John’s durchgestartet. Die 24 Stundenregelung zum Verlassen des Landes nach Ausklarierung im Auge behaltend, ging es Donnerstag dann gen Norden nach Barbuda. Hier nur einen Nachmittag an dem einsamen wirklich karibischen Strand zu verbringen, war für alle in Ordnung, da keiner ein richtiger Sonnenanbeter war und bei einigen das „Fell“ sich bereits rot verfärbte. Durch eine notwendige (Toiletten-)Reparatur verzögerte sich das Ankeraufgehen um zwei Stunden. Aber um 22:30 ging es dann endlich los zu unserem Nachtschlag nach Nevis. Die Hauptstadt Charlotteville hat nur in kleinen Teilen das gehalten, was die Informationsblätter versprachen. So haben wir es uns an einer Strandbar in den Liegepolstern bis Sonnenuntergang gemütlich gemacht. Am nächsten Tag brachen wir dann trotz allseitiger Warnung ohne Bergführer zu den Wasserfällen auf. Der Weg war wirklich schwer zu finden, aber beeindruckend. Der am Anfang noch breite Weg im Regenwald wurde nach und nach zum schmalen, teilweise zugewucherten, schlammigen Pfad. Schmale Treppen ohne Geländer, rostige, wippende, in sich verdrehte ca. 20m lange Leitern und fast senkrechte Seilstrecken toppten die Wegführung. Die Belohnung war ein erfrischendes Bad unter einem Wasserfall mitten im Regenwald unter Baumfarnen und Palmen.

Zurück an Bord ging es gleich bei wenig Wind nach Basseterre/St. Kitts. Ohne Papierkrieg folgte ein Tag in der Hauptstadt bzw. Aufstieg zum Mount Liamugia (1156m). Damit wir den ungeplanten Tag auf St. Kitts wieder einholen konnten, ging es mit Nachtsegeln hart am Wind nach Gustavia/St. Barthelemy. Tagsüber bummelten wir durch die Stadt und abends ließen wir uns vom Karnevalgetöse gefangen nehmen. Genug von der Stadt ging es nur ein paar Meilen weiter nordwestlich in der Anse de Colombier an die Boje. Schnorcheln besonders mit den Schildkröten war die Attraktion. Eine Insel weiter (Ilse Fourchue) lagen wir noch mal fast ganz alleine in einer Bucht und konnten alle Berge der unbewohnte Insel erklettern und auch die Unterwasserwelt bewundern. Am Donnerstag den 02.03. segelten wir dann wieder in den Touristenbereich hinein nach Sint Maarten. Schon von Weitem sahen wir die vielen Segelschiffe der Heineken-Regatta und nach Philipsburg hineinschauend lagen dort 5 große Kreuzfahrtschiffe. Mit vielen Schiffen und engem Fahren ging es dann durch die Simpson Bridge in die Simpson Bay Lagoon in einen Hafen zur Versorgung und zum Crewchange. Hier stiegen Alexander und Fabian aus.