La Coruna/E – St Helier/Jersey/GB – St. Peter Port/Guernsey/GB – Cherbourg/F – Dieppe/F – Boulogne sur Mer/F – Zeebrügge/B (803sm / ges. 11993sm)

 

Gleich nachdem Heike und Alexander angereist waren, stand eine kleine Stadtbesichtigung an. Sonntag folgte dann der Besuch des Pilgerortes Santiago de Compostella. Wie immer war der Ort voll von vielen Besuchern, die auf dem Jacobsweg pilgerten und hier am Ziel die beeindruckenden Bauwerke besichtigten sowie die Gebeine von Johannes besuchten. Am Montag machten wir noch mal einen Stadtrundgang in La Coruna und erledigten Besorgungen, bevor es endlich am Dienstag wieder Richtung Heimat ging. Es liegen noch 450sm vor uns.

Sehr ruhige See und wenig Wind ließen uns nur langsam vorankommen, so dass der Motor manchmal mit schieben musste. Entsprechend konnten wir am Mittwoch gemütlich auf See Heikes Geburtstag feiern. Als wir Brest querab hatten, kam erschwerend dicker Nebel mit Sicht oft unter 10m dazu. Radar, AIS und Radarenhancer waren jetzt unsere guten Helfer. Ein Segler in unserer Nähe entpuppte sich zur Überraschung als ein russischer Bekannter Alexy mit der SY Akehla. Nach 120sm anstrengender Nebelfahrt erreichten wir St. Helier auf Jersey. Mit langen Spaziergängen und per Bus erkundeten wir das Umfeld und besuchten die Festungen Elizabeth Castle sowie Mont Orgueil Castle und den Leuchtturm Corbiere Phare. Und schon ging es mit schneller Fahrt (Dank passender Strömung) nach St. Peter Port auf Guernsey. Die Stadt und Insel haben uns sehr gut gefallen, jedoch das Wetter und unser Zeitplan forderten ein zeitnahes Weiterreisen. Der nächste Stopp in Cherbourg war nur kurz. Die Tide forderte am nächsten Morgen ein sehr frühes Auslaufen und wir hatten auch nichts Interessantes in der Stadt gefunden, was uns zum längeren Verweilen überredet hätte.

Nach weiteren 100sm liefen wir in dem uns unbekannten Dieppe ein. Der von der Altstadt mit vielen Restaurants umschlossenen Hafen bildet einen gemütlichen Rahmen. Festungsbesuch und Klippen-/Bunkerbesteigung waren hier obligatorisch. Am Sonntag, den 11.06. ging es dann 50sm weiter nach Boulogne sur Mer. Bis auf die Altstadt, welche auf dem Berg liegt, und dass man bei jeder Gezeit hier einlaufen kann, war dies kein interessantes Ziel gewesen. Erst am Mittag vom 12.06. ging es weiter, da die Strömung uns schnell in den kommenden Stunden nach Norden schieben sollte. Nach 24 Stunden mit gutem Wind aus West ließ uns den Hafen Dünkirchen streichen und die 85sm bis Zeebrügge durchsegeln.

Wie es sich im Nachhinein herausstellt war es die richtige Entscheidung. Hier im Hafen erfolgt unser letzter Crewchange auf dieser Reise. Der breite Strand lockte zum Spaziergang nach Blankenberg, einer nicht sehr schönen, aber trotzdem beeindruckenden Touristenbetonburg. Abends dann an Bord wurde in Dennis 22. Geburtstag hinein gefeiert. Als große Geburtstagsüberraschung kamen dann noch Birgit und Thorsten, die Eltern von Dennis, an Bord zu besuch. Aber das Größte war, dass Dennis nach über 100 Tagen Segeln endlich seine Freundin Kristin in die Arme schließen konnte.

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Die Crew

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